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Sie erhalten einen Anhörungsbogen von der Bußgeldbehörde zugeschickt, wenn ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Sie geführt wird. Eine Anhörung ist vorgeschrieben, um Ihnen die Möglichkeit zu geben sich vor Erlaß eines Bußgeldbescheids verteidigen zu können. Das Anhörungsverfahren stellt eine Formalität dar, sodaß vom Erlaß eines Bußgeldbescheids wohl eher selten abgesehen wird. Geht Ihnen ein Anhörungsbogen zu und wollen Sie sich gegen den Vorwurf verteidigen, so kontaktieren Sie uns unverzüglich. Wir fordern in Ihrem Namen bei der Behörde die Akte zur Einsicht an und informieren Sie über die Möglichkeiten der Verteidigung. Das Datum des Anhörungsbogens ist im Verfahren sehr wichtig, denn es unterbricht die Verjährung und läßt sie wieder von neuem beginnen. Bis zur Zustellung des Bußgeldbescheids beträgt die Verjährung bei den meisten Verkehrsordnungswidrigkeiten 3 Monate. Übrigens: Akteneinsicht ist absolut notwendig für die Verteidigung. Nur so erlangt man mit der Bußgeldbehörde “Waffengleichheit”. Die Akteneinsicht stellt eines der vornehmsten Rechte des Verteidigers dar. Die Akte wird dem Betroffenen selbst nicht zur Einsicht übersandt. Ein guter Grund zur Wahl eines Anwalts im Bußgeldverfahren.

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