Strafbefehl und Anklage 3.33/5 (66.67%) 3 Bewertungen

Sollten Sie einen Strafbefehl oder eine Anklageschrift in Ihrem Briefkasten haben ist es höchste Zeit, mich als Verteidiger zu verständigen. Jetzt steht fast immer eine öffentliche Hauptverhandlung unmittelbar bevor. Das heißt, Sie müssen vor Gericht und sich dort verteidigen. Das muß nicht sein, wenn ein Verteidiger so früh wie möglich im Verfahren eingeschaltet wird.

Wenn es das Verfahren ermöglicht, kann ich für Sie eine Einstellung des Verfahrens mit oder ohne Auflagen erreichen. Dann müssen Sie sich keiner Verhandlung stellen und gelten auch nicht als vorbestraft.

Strafbefehl:

Ein Strafbefehl enthält eine Verurteilung zu einer Geldstrafe oder in seltenen Fällen zu einer Bewährungsstrafe von maximal einem Jahr. Letzteres geht nur, wenn Sie einen Verteidiger haben.

Wenn Sie einen Strafbefehl erhalten haben, lohnt sich fast immer eine anwaltliche Prüfung der Höhe der Strafe und des dort festgestellten Sachverhalts. In vielen Fällen kann ich eine Reduzierung der Geldstrafe oder später eine Einstellung erreichen

Wichtig: Nach Zustellung des Strafbefehls müssen Sie innerhalb von zwei Wochen Einspruch dagegen einlegen. Nach Ablauf der Frist wird der Strafbefehl und die Verurteilung rechtskräftig und man keine Chance mehr, den Vorwurf aus der Welt zu schaffen. Deshalb: unbedingt rechtzeitig einen Verteidiger verständigen.

Anklageschrift:

Die Staatsanwaltschaft beantragt beim zuständigen Amts- oder Landgericht die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage, wenn sie von der Täterschaft des Beschuldigten überzeugt ist (hinreichender Tatverdacht). Eine Anklage gibt es in solchen Fällen, wo ein Strafbefehl aufgrund der Schwere des Delikts nicht mehr in Frage kommt oder die Staatsanwaltschaft auch bei geringfügigen Delikten den Beschuldigten zu erzieherischen Zwecken vor Gericht stellen will.

Nach Zustellung der Anklageschrift kann in manchen Fällen erreicht werden, daß nach anwaltlicher Prüfung der Akte eine Eröffnung des Hauptverfahrens verhindert werden und das Verfahren eingestellt werden kann. Auch die Beendigung des Verfahrens durch Strafbefehl kann noch erreicht werden.

In Jedem Fall müssen Sie unverzüglich handeln, um Nachteile zu vermeiden. Rufen Sie mich sofort an, um Sie effektiv verteidigen zu können. In geeigneten Fällen stelle ich für Sie den Antrag, mich Ihnen als Pflichtverteidiger beiordnen zu lassen.

Viele Fälle bei Verstoß gegen das BtMG werden mit einem Strafbefehl geahndet. Dies passiert immer dann, wenn es der erste Verstoß war und der Vorwurf nicht allzu schwer wiegt, d.h. bei Erwerb, Besitz, Abgabe und Handeltreiben mit/von Betäubungsmitteln in nicht zu großer Menge. Mit einem Strafbefehl können nur Vergehen, also Straftaten die mit Gedlstrafe bedroht sind, geahndet werden. Bei Verbrechen (Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr) kann kein Strafbefehl erlassen werden; hier kommt nur noch eine Anklage in Betracht.

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