Sexuelle Nötigung 5.00/5 (100.00%) 1 Bewertungen

[pullquote align=“left“]Beim Vorwurf der sexuellen Nötigung dürfen Sie nicht zögern. Rufen Sie mich an![/pullquote]

Sobald Ihnen der Vorwurf der sexuellen Nötigung gemacht wird, dürfen Sie nicht zögern. Ziehen Sie unverzüglich einen Strafverteidiger zu Rate, um Ihre Chancen auf gerechte Behandlung seitens der Polizei oder der Staatsanwaltschaft zu wahren. Die sexuelle Nötigung gem. § 177 Abs. 1 StGB (Strafgesetzbuch) wird mit einer Mindestfreiheitsstrafe von 1 Jahr Freiheitsstrafe (Gefängnis) bestraft. Alleine die Strafandrohung sollte Grund genug sein, unmittelbar mit einem spezialisierten Anwalt zu sprechen. Wählen Sie sofort die gebührenfreie Notrufnummer um keine Nachteile zu erleiden – Sie erreichen mich zu jeder Zeit, auch am Wochenende.

Eine sexuelle Nötigung liegt vor, wenn gegen den Willen eines anderen Menschen, sexuelle Handlungen an diesem vorgenommen werden oder der andere dazu bestimmt wird, sexuelle Handlungen an dem Täter vorzunehmen. Das Tatopfer muß vom Täter zur Vornahme der sexuellen Handlungen gezwungen, also genötigt werden. Dies kann entweder durch Gewalteinwirkung geschehene, indem beispielsweise das Opfer umklammert wird. Oder der Täter nötigt durch das Aussprechen von Drohungen, sodaß das Opfer zur Vermeidung einer unangenehmen Folge seiner Weigerung, den Aufforderungen des Täters nachkommt. Unten finden Sie den Gesetzestext mit sämtlichen Merkmalen und Voraussetzungen.

[pullquote align=“right“]Meine Erfahrung setze ich zu Ihrem Nutzen ein. Kein Fall ist unwichtig.[/pullquote]

Meine Erfahrung aus vielen derartigen Verfahren lehrt, daß es gerade auf dem Gebiet des Sexualstrafrechts auf Detailarbeit und auf strategische Weichenstellungen ankommt. Will man einen Freispruch erreichen oder eine Einstellung des Verfahrens hat sich der Verteidiger eingehend mit der Aussage der Opfer-Zeugin auseinanderzusetzen. Anhand moderner Erkenntnisse aus der Wissenschaft – Psychologie und Psychiatrie – sind erste Merkmale aus der protokollierten Aussage herauszufiltern, die eine Falschbelastung, also eine Lüge, begründen können. Hier kommt es auf Erfahrung und Leidenschaft an, die ich zu Ihrem Nutzen einzusetzen weiß.

Aber auch dann, wenn tatsächlich eine Straftat vorliegt und ein Geständnis vorbereitet werden soll, müssen alle Angaben des Mandanten wohl überlegt sein. Denn alle Angaben können auch zu Lasten des Mandanten ausgelegt werden und man hat das Gegenteil vom dem erreicht, was man eigentlich wollte. Alle Schritte müssen deshalb ergebnisorientiert ausgearbeitet werden. In einem solchen Falle gehört natürlich auch der Ausgleich mit dem Opfer dazu. Hier werden üblicherweise Vergleiche abgeschlossen, die auch letztendlich dazu führen, daß dem Opfer die spätere Aussage vor Gericht erspart bleibt. Dies wird von den Gerichten in ganz besonderer Art und Weise zugunsten des Mandanten gewürdigt.

Rufen Sie mich unverzüglich an, wenn Sie mit einem solchen Vorwurf der Vergewaltigung oder der sexuellen Nötigung konfrontiert worden sind. Je früher die Weichen gestellt werden, desto besser ist der Ausgang des Verfahrens für Sie.[hr]

§ 177 StGB: sexuelle Nötigung; Vergewaltigung

(1) Wer eine andere Person

1.
mit Gewalt,
2.
durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder
3.
unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters schutzlos ausgeliefert ist,

nötigt, sexuelle Handlungen des Täters oder eines Dritten an sich zu dulden oder an dem Täter oder einem Dritten vorzunehmen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn
1.
der Täter mit dem Opfer den Beischlaf vollzieht oder ähnliche sexuelle Handlungen an dem Opfer vornimmt oder an sich von ihm vornehmen läßt, die dieses besonders erniedrigen, insbesondere, wenn sie mit einem Eindringen in den Körper verbunden sind (Vergewaltigung), oder
2.
die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.
(3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter
1.
eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt,
2.
sonst ein Werkzeug oder Mittel bei sich führt, um den Widerstand einer anderen Person durch Gewalt oder Drohung mit Gewalt zu verhindern oder zu überwinden, oder
3.
das Opfer durch die Tat in die Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung bringt.
(4) Auf Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren ist zu erkennen, wenn der Täter
1.
bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug verwendet oder
2.
das Opfer
a)
bei der Tat körperlich schwer mißhandelt oder
b)
durch die Tat in die Gefahr des Todes bringt.
(5) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen der Absätze 3 und 4 auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren zu erkennen.
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