Ihr Anwalt für BtM-Strafrecht 4.31/5 (86.25%) 48 Bewertungen

Im Betäubungsmittelstrafrecht ist der eiserne Grundsatz noch wichtiger: Keine Angaben ohne Anwalt. Nie! Das gilt für alle Vorwürfe nach BtMG, sei es Besitz von BtM, Einfuhr von BtM, nicht geringe Menge BtM, Erwerb BtM, Abgabe BtM, Anbau BtM, Herstellung BtM oder alle anderen Verstöße gegen das BtMG. In den meisten Fällen werden im Rahmen von Hausdurchsuchungen Drogen beschlagnahmt. An diesem Vorwurf wird man nur sehr selten ungestraft vorbeikommen. Allerdings wollen die Ermittler noch weitere Geschäfte oder Straftaten aufdecken, um einen Ermittlungserfolg verbuchen zu können. Lassen Sie sich auf keinen Fall locken, um unter Zusicherung falscher Versprechungen weitere Geständnisse abzugeben. Sprechen Sie unbedingt vorher mit Ihrem BtM-Anwalt.

Eigene Angaben unter dem ersten Eindruck der Strafverfolgung können leicht das ganze Verfahren in eine Einbahnstraße für den Beschuldigten verwandeln. Viele Beschuldigte versuchen dann vorschnell einen sog. “Einunddreißiger” erreichen zu wollen, was dann aber daneben geht. Also, bitte erst die Akte sichten, dann evtl. Angaben zur Sache machen. Sprechen Sie mich als erfahrenen BtM-Verteidiger an.

Der Konsum von BtM ist nicht strafbar. Allerdings ist regelmäßig der Konsum ohne vorhergehende oder nachfolgende strafbare Handlung kaum vorstellbar. Stellt man sich eine typische Kifferrunde vor, so ist das Zeihen an einem Joint (spliff) kein Besitz und daher nicht strafbar. Allerdings dürfte man den Joint nicht an den nächsten in der Runde weitergeben, will man sich nicht wegen Abgabe von Betäubungsmitteln strafbar machen.

Übrigens: Ich kümmere mich auch um das immer folgende Verfahren bei der Fahrerlaubnisbehörde, wenn der Entzug der Fahrerlaubnis ins Haus steht oder eine MPU angeordnet werden soll.

Betäubungsmittel im Sinne des Strafrechts sind alle Stoffe und Zubereitungen, die in den Anlagen I bis III des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt sind. Daraus folgt die Strafbarkeit des Besitzes, des Anbaus, der Herstellung, desHandeltreibens, der Einfuhr, der Ausfuhr, der Veräußerung, der Abgabe, des sonstigen Inverkehrbringens, des Erwerbs oder des Sichverschaffens, soweit keine Erlaubnis für den Umgang mit Betäubungsmitteln vorliegt, z.B. bei Ärzten oder Apothekern.

Unter anderen sind in den Anlagen aufgeführt: Cannabis, Marihuana, Cannabisharz (Haschisch), Codein, Dihydroetorphin, Methadol, Heroin, Mescalin, MDA, MDMA, MDE, MDEA, Morphin, Psilocin (Psilos), Salvia divinorum, Butobarbital, Dextromethadon, Dihydromorphin, Metampheatamin, Mohnstrohkonzentrat, Amphetamin, Bromazepam, Cocain (Kokain), Diazepam, Opium, etc.

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