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Punkte in Flensburg

Verteidigung in Punktesachen

Verstöße gegen die StVO und Straftaten im Straßenverkehr werden mit Punkten bewertet, die im Verkehrszentralregister gespeichert werden. Eine vollständige Übersicht über den Punktekatalog gibt es auf der Seite des Kraftfahrtbundesamts in Flensburg.

Das Sammeln von Punkten kann schnell gefährlich werden. Sind 18 Punkte zusammengekommen, dann wird die Fahrerlaubnis entzogen und es droht eine MPU (Idiotentest). Bevor es so weit kommt, wird man aber durch das KBA auf die unangenehmen Folgen hingewiesen und zwar bei

8 bis 13 Punkten mit einer Verwarnung und dem Angebot, Punkte in einem freiwilligen Aufbauseminar abbauen zu können,

14 bis 17 Punkten mit der Anordnung, an einem Aufbauseminar teilnehmen zu müssen und falls in den letzten 5 Jahren bereits ein Seminar absolviert wurde mit dem Angebot, freiwillig an einer verkehrspsychologische Beratung teilzunehmen.

Die Punkte werden wieder gelöscht, wenn die Tilgungsfristen erreicht sind. Diese sind unterschiedlich lang und betragen

2 Jahre bei Ordnungswidrigkeiten,

5 Jahre bei Straftaten, die nicht im Zusammenhang mit Drogen oder Alkohol stehen,

10 Jahre in allen anderen Fällen.

Eintragungen bleiben nach Tilgunsgreife noch ein Jahr in der sog. Überliegefrist. Damit soll verhindert werden, daß Eintragungen aus dem VZR getilgt werden, obwohl bereits eine erneute OWi begangen wurde oder eine Entscheidung getroffen worden ist, die eine Tilgungshinderung auslöst, aber erst nach Ablauf der Tilgungsfrist von bereits gespeicherten Entscheidungen an das VZR mitgeteilt wird.

In der Überliegefrist befindliche Entscheidungen werden jedoch nicht in Auskünfte an Behörden  einbezogen.

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