Hier Bewertung abgeben!

Das Amtsgericht Stuttgart zeigte bei sommerlichen 37 Grad Celsius keine Ermüdungserscheinungen sondern Verständnis für die Mandantin, die mit 48 km/h zuviel durch eine Baustelle gefahren war.

Aufgrund bislang fehlenden Punkten in Flensburg, selbständiger Tätigkeit und ihrem Ehrenwort in Zukunft etwas bedachter zu fahren – welches ich als Verteidiger in Vertretung überbrachte – sah das Gericht von der Verhängung eines Fahrverbots ab.

Auch dieser Fall lehrt, daß sehr wohl sehr oft ein Absehen möglich ist, auch wenn die meisten OLG die Hürden so hoch gelegt haben, daß nur noch Ausnahmen darüber kommen und eben nicht einen Monat mit dem Rad fahren müssen. Vielleicht gilt ja auch im Hochsommer etwas anderes; Schließlich sind die Ozonwerte ebenso hoch, wie die Voraussetzungen der meisten Oberlandesgerichte. Die notwendige Abkühlung kommt dann mit dem Kostenbescheid der Staatsanwaltschaft: Das Bußgeld wurde auf € 500 festgesetzt.

Share →