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Der Mandant wurde im Rahmen einer Verkehrskontrolle mit  1,2 ng/ml THC und einem THC-COOH Wert von 44 ng/ml (Cannabis) im Blut erwischt. Das stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld in Höhe von € 500 geahndet plus ein Monat Fahrverbot. Soweit liegt keine Besonderheit vor.

Die Fahrerlaubnisbehörde Baden-Baden interessierte sich aber für den Fall und kündigte die sofortige Entziehung der Fahrerlaubnis an, da man aufgrund des Abbauwertes von 44 ng/ml von gelegentlichem Konsum ausgegangen ist.

Die Angaben des Betroffenen reichten aber nicht aus, um zwanglos von gelegentlichem Konsum auszugehen, obwohl ein relativ deutlicher Abbauwert nachgewiesen worden ist.

Auf unseren Antrag hin wurde von der Entziehung der Fahrerlaubnis abgesehen und dem Betroffenen auferlegt zunächst zur Klärung der Frage des einmaligen oder gelegentlichen Konsums ein ärztliches Gutachten beizubringen. Sollte der Mandant „sauber“ bleiben, darf er auch in Zukunft Auto fahren.

Daniel Sprafke, Rechtsanwalt in Baden-Baden

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