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Drogen und die Teilnahme am Straßenverkehr gehen nicht zusammen; das gilt grundsätzlich!

Deshalb entzieht die Verwaltungsbehörde dem Drogenkonsumenten die Fahrerlaubnis (Achtung: kein Fahrverbot), unabhängig davon, ob er unter Drogeneinfluß am Straßenverkehr teilgenommen hat oder nicht. Eine Ausnahme besteht allerdings dann, wenn man gelegentlich Cannabis konsumiert und den Konsum strikt von der Teilnahme am Straßenverkehr trennen kann. Hier sollten mindestens 36 Stunden gewartet werden, um nicht sofort einen positiven On-Call Test (Urinschnelltest) hervorzurufen.

Übrigens: gelegentlicher Konsum bedeutet nicht einmal die Woche!

Sollte man unter diesen Umständen von der Polizei zum Test aufgefordert werden, muß unbedingt der Schnelltest verweigert werden. Dann wird eine Blutprobe angeordnet.

In jedem Fall gilt aber: KEINE ANGABEN ZUM KONSUMVERHALTEN!

Viele Betroffene denken, daß Angaben zum gelegentlichen Konsum „strafmildernd“ wirken. Das Gegenteil ist der Fall; die Fahrerlaubnis ist zu entziehen (MPU).

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